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Alpenverein Senioren

Wanderung St. Gerold - Plansottalpe am 26. Oktober

Wir, 33 Leute an der Zahl, starteten oberhalb von St. Gerold im Ortsteil Bündt unseren Aufstieg. Auf dem Forstweg kamen wir bald in den Schutzwald. Das viele Buchenlaub raschelte lautstark unter den Schuhen! Nach ca. 15 Minuten erreichten wir die ersten Schneeflecken. Die Zufahrt zur Plansottalpe war bald mit Schnee bedeckt. Hier fanden wir unter dem Vordach ein trockenes Plätzchen, um eine gemütliche Pause einzulegen. Obwohl ein breiter Weg von hier zur Alpzeit hinüber zur Gasser Alpe führt, war bald von diesem nicht mehr viel zu erkennen. In dem steilen Gelände hatten zahlreiche Schneerutsche den Wegverlauf fast unkenntlich gemacht. Ein Ausrutschen hätte möglicherweise fatale Folgen gehabt! Zudem war der Bereich des Hölltobels, durch das wir ja gehen mussten, um zur Gasseralpe zu gelangen, noch gar nicht einsichtbar! Da fasste unsere Führerin Gisela den richtigen Entschluss, angesichts dieser Situation umzukehren. Also gingen wir zur Plansottalpe zurück. Statt auf der Gasseralpe machten wir unsere Mittagspause eben hier! Dazu genossen wir die warmen Sonnenstrahlen bei fantastischer Fernsicht auf Rothorn, Hochkünzelspitze, Kellaspitze und Rote Wand, um nur einige zu nennen. Der Abstieg war zuerst nur ein Stapfen durch den Schneematsch, bis wir wieder einen trockenen Weg unter unseren Füssen spürten. Diese anders geplante Wanderung beschlossen wir mit einer Einkehr auf der Terrasse der „Sonne“ in Thüringerberg. Für die 440 Meter Aufstieg bis kurz vor dem Hölltobel und wieder zurück, benötigten wir ca. 3 ½ Stunden und machten dabei, kaum zu glauben 16.680 Schritte! Wir bedanken uns bei der Gisela für ihre Bemühungen um eine schöne Herbstwanderung und für die Entscheidung, rechtzeitig das risikoreiche Weitergehen abzubrechen.