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Bergtour auf den Falvkopf am 11. September

Der Falvkopf ist wohl vielen Vorarlbergern nicht bekannt, doch den Bewohnern der Gemeine Blons im Gr. Walsertal ist er auch nach 64 Jahren in unheilvoller Erinnerung! Lösten doch Lawinen vom Falvkopf am 11. Jänner 1954 die Katastrophe aus, in der 1/3 aller Häuser und 56 Menschen ums Leben kamen. Diesen Berg einmal zu besteigen war die Absicht von 29 AV Senioren aus Rankweil. Um den Aufstieg etwas zu verkürzen, fuhren wir hinauf bis nach Oberblons und schnürten dort unsere Wanderschuhe. Von einem gemütlichen „Warmlaufen“ konnte gleich von Beginn an keine Rede sein, denn der Weg führte uns erst über abgemähte Hänge und in Folge in Serpentinen, meist durch schattigen Wald steil hinauf. In Serpentinen führte uns der Steig durch das steile Gelände immer höher, wobei wir uns durch gewaltige nach 1954 entstandene Verbauungen „schlängeln“ mussten. Bis fast in die Höhe des Falvkopfes reichte der Schutzwald. Plötzlich tauchte, wir hatten schon 750 Hm in den Beinen, das Gipfelkreuz in 1849m Höhe vor uns auf. Ein vielstimmiges Berg Heil machte die Runde. Wir genossen den herrlichen Rundblick, die warmen Sonnenstrahlen und nicht zu vergessen, unsere Gipfeljause. Wieder über zahllose Serpentinen und unter den Stahlkonstruktionen hindurch geschlüpft, wären wir wohl etwas schneller wieder bei unseren Autos angelangt, hätten nicht am Wegrand uns die vielen Heidelbeeren am Weiterkommen gehindert. Nach 5 Stunden Gehzeit hatten wir uns eine Einkehr am Schwarzen See wohl verdient, wo wir uns bei der Maria für die perfekte Leitung auch bedanken konnten.