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Valdunafriedhöfe erhalten neue Kreuze

Veröffentlichungsdatum28.07.2025Lesedauer1 MinuteKategorienMarktgemeinde - Neuigkeiten
Eine Gruppe von Menschen, die auf einem Bauernhof arbeiten

Im Rahmen des Jahresprogramms zu 80 Jahre Kriegsende wurden am Samstag, dem 19. Juli, bei einer große Aufräumaktion alle Kreuze bei den vorderen Valdunafriedhöfen erneuert.

Die Valdunafriedhöfe vereinen mehrere Friedhöfe auf einem Areal. Hier wurden die Verstorbenen der ehemaligen Wohltätigkeits- und Landesirrenanstalt Valduna, heute Landeskrankenhaus Rankweil, die verstorbenen Soldaten sowie die russischen Kriegsgefangen der Gauanstalt Valduna bestattet. Seit 1998 finden hier auch frühverstorbene Kinder ihre letzte Ruhestätte. Die Erhaltung und Pflege der Friedhöfe übernehmen das Landeskrankenhaus Rankweil sowie das Schwarze Kreuz Österreich.

Die Kreuze der Anstaltsgräber waren bereits in die Jahre gekommen und morsch geworden. Die Tafeln mit den Lebensdaten der Verstorbenen waren witterungsbedingt auch kaum mehr lesbar. Da sich die Offene Jugendarbeit mit ihrem diesjährigen Gewaltpräventionsprojekt mit 80-Jahre-Kriegsende beschäftigt, bot sich eine Aufräumaktion bei den Friedhöfen an. Die Handwerkerzunft unter der Leitung von Erhart Hafner übernahm hier die Planung, die Konstruktionsidee sowie das handwerkliche Geschick vor Ort. Kräftig unterstützt wurden sie dabei nicht nur von den Jugendlichen und dem Leiter der OJA Marcel Matt, auch Gemeinderat Helmut Jenny und Tischlermeister in Rente konnte sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Erwin Fitz und Wolfgang Prugger vom Schwarzen Kreuz sowie Gemeindearchivarin Stefanie Kollmann-Obwegeser waren ebenfalls tatkräftig am Werk. Die Kreuze selbst wurden in der Aktivwerkstätte des Landeskrankenhauses Rankweil hergestellt.

Eine weitere Aktion bei den hinteren Friedhöfen ist im Herbst geplant, um auch dort alle Kreuze zu erneuern. Auch hier werden Handwerkerzunft, das Schwarze Kreuz Österreich und die Marktgemeinde Rankweil wieder tatkräftig mit am Start sein.