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Skitour auf das Emanäpfle am 7. Jänner

Am Dienstag trafen sich 3 Frauen und 9 Männer in der Gastra zu einer Skitour, um das Emanäpfle im großen Walsertal zu besteigen. Auf der Fahrt auf die Faschina erlebten wir Regen und schließlich Schneefall. Am Ortsanfang von Faschina (1.486m) begannen wir trotz schlechter Sicht den Aufstieg Richtung Glatthorn (2.134m), dessen Gipfel mit Wolken bedeckt war. Wir gingen in zwei Gruppen unter Führung von Hardy Speckle und Gerle Huber über die Staffel Alp zuerst entlang der Skipiste. Bald wechselten wir an den Nordhang des Glatthorns und stiegen nach und nach höher, bis wir nach 1 ¾ Stunden zum „Emanäpfle“ auf 1.892m gelangten, das 25 Minuten unterhalb des Glatthornes liegt. Diesen Namen hat uns der Besitzer des Sporthotels Domig, bei dem wir nach der Tour einkehrten, erklärt. Es heißt soviel wie etwa Eimer-Topf. Da das Glatthorn aber in Nebel gehüllt war, entschlossen wir uns umzukehren. Nach einer kurzen Rast mit Tee und einer kleinen Jause folgte die Abfahrt hinunter nach Faschina, die riesigen Spaß machte. Der Schnee war gut, die Sicht am Anfang nicht besonders, später allerdings immer besser. Sturzfrei kamen alle Teilnehmer wieder beim Sporthotel Domig an, wo wir um ca. 12 Uhr noch einkehrten. Herr Domig erklärte uns auch noch den Namen Faschina. Das soll von den „Faschinen“ kommen, das sind Bretter, die man früher über das dortige Hochmoor gelegt hat, um besser hinüber zu kommen. Hardy möchten wir für diesen schönen erleb-nisreichen Tag recht herzlichen Dank aussprechen, ohne dabei Gerle für die Mithilfe zu vergessen. Die Fotos stammen von Monika Eller und Erich Längle. Den Bericht schrieb Erich.