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Rosen soll man schneiden, wenn die Forsythien blühen!

Dieser alten Regel folgte der Obst- und Gartenbauverein Rankweil und hielt am 14. März einen Rosenschnittkurs im Garten der Familie Gisinger durch.

Der Fachmann Rudi Waibel erklärte und zeigte was beim Schneiden zu beachten ist und wusste schon im Vorhinein wie der kostbare Rosenstrauch nach dem Schnitt aussehen soll.

Der Rückschnitt fördert das Wachstum, die Blühfreudigkeit und verjüngt die Pflanze.

Totes Holz sowie alte und schwache Triebe sollen komplett entfernt werden.
Wildtriebe müssen sofort abgeschnitten werden, direkt an der Austriebstelle.

Man schneidet immer (ca. 1 cm) über einem nach außen zeigenden Auge den Trieb ab. Bei starkem Rückschnitt treibt die Rose kräftiger aus als bei schwachem Rückschnitt.

- Edel-, Beet- und Bodendeckerrosen darf man auf 20-30 cm zurückschneiden.

- Bei Strauchrosen, die öfters blühen, werden die starken Haupttriebe um ein Drittel gekürzt, die schwächeren Nebentriebe um zwei Drittel.

- Kletterrosen werden in den ersten Jahren nicht geschnitten. Nur die Seitentriebe, die geblüht haben werden eingekürzt. Bei älteren Kletterrosen soll man alte Triebe ganz entfernen.

- Bei Stammrosen wird die Krone auf 20-30 cm zurückgeschnitten.

Bei heißem Tee und Gebäck diskutierten die Teilnehmer in geselliger Runde die neuen Erkenntnisse.

khf