Sie sind hier:Startseite / Vereine A-Z / Mesnerstüble am Liebfrauenberg / Neuigkeiten / Das Mesnerstüble feiert den Jahreszeitenwechsel

Das Mesnerstüble feiert den Jahreszeitenwechsel

23. September 18:00 - Pünktlich mit dem Lichteinfall der Sonne in die Landesgedächtniskapelle ging auch das vom Verein Mesnerstüble organisierte Sommerprogramm am Liebfrauenberg langsam dem Ende zu. Bei „Auf ein Wort“ mit der Regisseurin und vielfältig engagierten Kulturschaffenden Brigitta Soraperra drehte sich viel um ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit den Übergangsstadien des Lebens: Geburt und Tod.

Der Abend stand damit sinnbildlich auch im Zeichen der Entwicklungen im und um das Mesnerstüble: der Verein zur kulturellen Belebung des Hauses ist gerade einmal drei Monate alt. Das Herbstprogramm des Vereins deutete sich an diesem Abend bereits an, denn die Programmfolder für „von den letzten Dingen – Kulturfesttage rund um das Thema Tod“ lagen schon auf den Tischchen im Mesnerstüble auf. Im Rahmen dieser Reihe will sich der Verein zwischen dem 17. Oktober und dem 7. November 2021 dem Thema Tod aus verschiedenen kulturellen und religiösen Blickwinkeln annähern.

Seine Geburt in diesem Sommer feierte der Verein Mesnerstüble vielfältig und ausgiebig. Auch den Auftakt in den Sommer am 24. Juni machte die Reihe „Auf ein Wort“. Dort war der ehemalige ÖGB-Vorarlberg-Chef Norbert Loacker zu Gast im Mesnerstüble. Wie Andreas Postner am 22. Juli und Mirjam Steinbock am 26. August berichtete auch er ausführlich aus seinem ereignisreichen Leben und Schaffen. Die Dialoge, die sich bei diesem kleinen und intimen Format auftun, sollen ein Markenzeichen des Mesnerstüble werden und stehen auch bei den Literaturgesprächen „Zwischen den Zeilen“ im Vordergrund. Die beiden Rankweiler AutorInnen Amos Postner am 7. August und Reingard Wöß am 4 September standen den interessierten Gästen Rede und Antwort in Bezug auf ihre Schreibgewohnheiten.

Auch die Musik soll im, oder besser gesagt, um das Mesnerstüble nicht zu kurz kommen. An vier Samstagen im Juli und August spielten MusikerInnen an unterschiedlichen Orten am Liebfrauenberg auf. Die „Altfrentsche Besetzung“, die rund 60 Gäste mit ihren modernen Interpretationen alpiner Volksmusik begeisterte, eröffnete am 10. Juli den musikalischen Reigen unter dem Kastanienbaum am Platz vor der Basilika. Das regnerische Wetter ermöglichte, dass der zweite Teil dieses Konzerts in der St. Michaels Kirche stattfinden konnte. Auch zwei Wochen später bot aufgrund eines Gewitters die St. Michaels Kirche eine musikalische Herberge für den Singer-Songwriter-Abend am Liebfrauenberg mit Guillermo Delis und Ishantu. Wiederum ein Gewitter machte es notwendig, dass die 20-köpfige Gomera Street-Band ihren Auftritt am 7. August kurzerhand ins Alte Kino verlegen musste. Die Tanzlaune der über 100 Gäste beinträchtige dies nicht im Geringsten. Am 21. August war es schließlich soweit: Ein Sommerabend ohne Regen, den die vierköpfige Vorarlberger Jazz-Formation Belomodo zu einem unvergesslichen Erlebnis für die 80 Gäste zauberte.

Was über bleibt von diesem Sommer ist die Lust auf mehr Kultur und mehr Begegnung am Liebfrauenberg und mit einem vielfältigen Herbstprogramm will das Team vom Mesnerstüble wichtige gesellschaftliche Themen aufgreifen und vor allem eines: Menschen zusammenbringen.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter: www.mesnerstueble.com oder auf der Facebookseite „Mesnerstüble am Liebfrauenberg.